Warum privat krankenversichern?

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Für Hamburger

Passt wie Fisch zu Brötchen

Die Kombination aus individueller Beihilfe und Privater Krankenversicherung passt perfekt zusammen. Deshalb haben sich 94 Prozent der Beamten in Deutschland für diese Form der Absicherung entschieden.

Beamte profitieren von einem
individuellen Versicherungsschutz

In der Privaten Krankenversicherung können Beamte einen maßgeschneiderten Krankenversicherungsschutz in Ergänzung zur Beihilfe wählen. Dabei ist von einem guten Standard- bis zum Komfortschutz alles möglich. So können sie sich für ein Leistungspaket entscheiden, das über den Schutz in der Gesetzlichen Krankenversicherung hinausgeht.

Passt wie Salz zu Suppe

Beamte bleiben als Privatversicherte immer flexibel

Das Leben verändert sich – und damit oft die Höhe der Beihilfe, zum Beispiel durch Geburt von Kindern, Pensionierung oder Wechsel in ein anderes Bundesland. In der Privaten Krankenversicherung haben Beamte deswegen Anspruch darauf, ihren Versicherungsschutz flexibel der neuen Situation anzupassen. Beantragen sie dies innerhalb von 6 Monaten nach Änderung ihrer Beihilfe, erfolgt die Anpassung ohne neue Gesundheitsprüfung.

Im Alter zahlen Beamte
geringere Beiträge

Mit der Pensionierung erhöht sich die Beihilfe. Der Versicherungsschutz in der Privaten Krankenversicherung kann entsprechend angepasst werden und der Beitrag sinkt. Im Alter reduzieren sich damit die Aufwendungen der Beamten.

Passt wie Topf zu Deckel

Eine dauerhafte Leistungsgarantie gibt es nur in der Privaten Krankenversicherung

Das bei Vertragsabschluss gegebene Leistungsversprechen der Privaten Krankenversicherung gilt ein Leben lang. Kürzungen des Versicherungsschutzes können weder einseitig durch den Versicherer noch durch den Gesetzgeber vorgenommen werden. Sollten Leistungen der Beihilfe gestrichen werden, haben die Versicherten die Möglichkeit, die wegfallenden Bestandteile über eine entsprechend höhere Absicherung in ihrer privaten Krankenversicherung abzudecken. 

Die Private Krankenversicherung bietet Sicherheit für Familien

Ehegatten und Lebenspartner von Beamten sowie Kinder haben ebenfalls einen Anspruch auf Beihilfe und können sich privat versichern, wenn sie kein oder wenig eigenes Einkommen haben und nicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind. Durch die höheren Beihilfesätze für Angehörige sind die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung gering.

Passt wie Henne zu Ei

Auch Beamte mit Vorerkrankungen oder Behinderung können sich privat versichern

Jeder neu eingestellte Beamte kann sich in der Privaten Krankenversicherung versichern, unabhängig von seinem Gesundheitszustand. Das garantiert die Öffnungsaktion der Privaten Krankenversicherung. Der Antrag muss innerhalb von 6 Monaten nach der Verbeamtung erfolgen. Auch Angehörige können grundsätzlich von der Öffnungsaktion profitieren, solange sie nicht versicherungspflichtig in der Gesetzlichen Krankenversicherung sind.

Weitere Vorteile

Eine Absicherung in der Privaten Krankenversicherung bietet Ihnen auch:

 

  • einen besseren Überblick über die ärztlichen Leistungen, da Sie als Privatversicherter jede Arztrechnung sehen

  • einen weltweiten Versicherungsschutz

  • einen sehr geringen Beitrag zur Pflegepflichtversicherung

  • mit dem Ombudsmann eine kostenlose Schlichtungsstelle, falls es doch einmal Meinungsverschiedenheiten mit Ihrem Versicherer gibt

Hamburger Sonderweg

Die Kombination aus individueller Beihilfe und PKV hat sich bewährt. Anders als in allen anderen Bundesländern gibt es für Neubeamte in Hamburg ab August 2018 auch die Option, eine pauschale Beihilfe als Beitragszuschuss zu einer Versicherung in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu wählen.

Beamtenanfänger in Hamburg sollten sich gut überlegen, ob sie von dieser Option Gebrauch machen. Denn die Entscheidung ist unwiderruflich. Das heißt: Bei einem Wechsel in ein anderes Bundesland müssen sie damit rechnen, den kompletten GKV-Beitrag alleine zu zahlen. Der erleichterte PKV-Zugang im Rahmen der Öffnungsaktion ist dann in der Regel nicht mehr möglich.

Checkliste
Ihr Weg zur Privaten Krankenversicherung

  • Überlegen Sie, wie Sie abgesichert sein möchten. Vom Standard- bis zum Top-Schutz ist alles möglich. Viele Komfortleistungen wie hochwertiger Zahnersatz oder Sehhilfen sind nicht über die Beihilfe abgedeckt und können durch die PKV ergänzt werden.
  • Informieren Sie sich bei mehreren Versicherungen nach Beamtentarifen und lassen Sie sich Angebote zuschicken. Vorerkrankungen sowie Behinderungen sind kein Ausschlussgrund. In diesen Fällen greift die Öffnungsaktion der Privaten Krankenversicherer.
  • Vergleichen Sie die Tarife und Leistungen der Versicherer und fordern Sie ggf. weitere Angebote an.
  • Treffen Sie eine individuelle Entscheidung für die PKV Ihrer Wahl.
  • Füllen Sie Ihren Antrag gewissenhaft aus, gegebenenfalls in Rücksprache mit Ihrem Hausarzt, und schicken diesen dann ab.
  • Ihre Krankenversicherung meldet sich schnellstmöglich zurück. In der Regel haben Sie innerhalb weniger Wochen ihren Versicherungsvertrag im Briefkasten.
  • Finaler Check, Vertrag unterschreiben und zurückschicken.
  • Willkommen in der PKV!

Hier können Sie sich versichern:

Allianz Private Krankenversicherungs-AG
 

Allianz Private Krankenversicherungs-AG

Telefon: 089 / 38 00-10 00

www.allianz.de/gesundheit/beihilfe

schließen
Barmenia Krankenversicherung a.G.
 

Barmenia Krankenversicherung a.G.

Telefon: 0202 / 4 38-00

www.barmenia.de

schließen
Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft
 

Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft

Telefon: 089 / 21 60-88 88

www.vkb.de/beamte

schließen
Central Krankenversicherung AG
 

Central Krankenversicherung AG

Ansprechpartner: Olaf Prinz und Markus Sagasser

Telefon: 0221 / 16 36-23 12 oder - 23 16

www.central.de

schließen
DBV Deutsche Beamtenversicherung
Deutsche Beamtenversicherung Logo
 

DBV Deutsche Beamtenversicherung

Telefon: 01803 / 32 82-00

www.dbv.de

schließen
Debeka Krankenversicherungsverein auf Gegenseitigkeit
 

Debeka Krankenversicherungsverein a.G.

www.debeka.de/hamburgbeihilfe

schließen
DKV Deutsche Krankenversicherung Aktiengesellschaft
 

DKV Deutsche Krankenversicherung AG

E-Mail: Beihilfe-Hamburg@dkv.com

www.BeihilfeMed.de

schließen
GOTHAER KRANKENVERSICHERUNG AG
 

Gothaer Krankenversicherung AG

Telefon: 0221 / 3 08-00

www.gothaer.de

schließen
HALLESCHE Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit
 

HALLESCHE Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit

Telefon: 0711 / 66 03-0

www.hallesche.de/beamte 

schließen
HUK-COBURG-Krankenversicherung AG
HUK-Coburg Logo
 

HUK-COBURG-Krankenversicherung AG

Telefon: 0800 / 21 53-1 53

www.HUK.de/besonders

schließen
INTER Krankenversicherung aG
 

INTER Krankenversicherung AG

Telefon: 0621 / 4 27-4 27

www.inter.de

schließen
Landeskrankenhilfe V.V.a.G.
 

Landeskrankenhilfe V.V.a.G

Telefon: 04131 / 7 25-0

www.lkh.de/beamtenanwärter 

schließen
Münchener Verein Krankenversicherung a.G.
 

Münchener Verein Krankenversicherung a.G.

Telefon: 0800 / 22 23 3-88 oder 089 / 51 52-10 00

www.muenchener-verein.de

 

schließen
Pax-Familienfürsorge Krankenversicherung AG im Raum der Kirchen
 

Pax-Familienfürsorge Krankenversicherung AG im Raum der Kirchen

Telefon: 05231 / 9 75-0

www.vrk.de

schließen
SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G.
 

SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G.

Ansprechpartner: Natascha Bergmann und Ricardo Drath

Telefon: 0231 / 13 57-9 91

www.signal-iduna.de

schließen
Süddeutsche Krankenversicherung a.G.
 

Süddeutsche Krankenversicherung a.G.

Telefon: 0711 / 73 72-77 77

www.sdk.de

schließen
Union Krankenversicherung AG
Union Krankenversicherung
 

UKV - Union Krankenversicherung AG

Telefon: 0681 / 8 44-70 00

www.ukv.de/beamte

schließen

Schon gewusst?
Wichtige Infos über …

  • Lebenslange Absicherung

    Wie bin ich als Beamter in der Privaten Krankenversicherung abgesichert?

    Die Private Krankenversicherung bietet viele Tarife an, die sich speziell an Beamtinnen und Beamte richten. Selbst Leistungen, die die Beihilfe nicht bezahlt, wie z.B. bestimmte Wahlleistungen im Krankenhaus, Kuren und alternative Heilmethoden oder die Erstattung von Zahnersatz oder Sehhilfen, können kostengünstig abgesichert werden. Vom Standard- bis zum Top-Schutz ist alles möglich.

    Und: Das bei Vertragsabschluss gegebene Leistungsversprechen gilt ein Leben lang. Kürzungen des Versicherungsschutzes können weder einseitig durch den Versicherer noch durch den Gesetzgeber vorgenommen werden.

    Die Privaten Versicherungsunternehmen beraten Sie gern.

  • Was ist Beihilfe?

    Was ist eigentlich Beihilfe?

    Wenn Sie als Beamter krank werden, beteiligt sich der Staat an den tatsächlichen Behandlungskosten. Dieser Zuschuss nennt sich Beihilfe. Wie hoch sie ist, hängt z.B. davon ab, in welchem Bundesland Sie arbeiten. In den meisten Fällen haben Beamte allerdings Anspruch auf mindestens 50 Prozent der Krankheitskosten, bei Pensionären sind es sogar 70 Prozent. Die dann noch offenen Kosten können Sie über eine Private Krankenversicherung passgenau absichern.

    Und: Auch Ihr Ehe- oder Lebenspartner sowie eigene bzw. adoptierte Kinder können Beihilfe erhalten. Meist gilt hier ein Zuschuss von70 bzw. 80 Prozent.

     

  • Was ist die Öffnungsaktion?

    Was ist die sogenannte Öffnungsaktion der Privaten Krankenversicherer für Beamtenanfänger?

    Jeder neu eingestellte Beamte kann sich – unabhängig vom Gesundheitszustand – privat versichern. Denn die Öffnungsaktion der Privaten Krankenversicherung garantiert:

    • Niemand wird aufgrund von Vorerkrankungen abgelehnt.
    • Eventuelle Risikozuschläge sind auf maximal 30 Prozent begrenzt.
    • Es gibt keine Leistungsausschlüsse.


    Wichtig: Den Antrag auf Aufnahme im Rahmen der Öffnungsaktion müssen Sie innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung stellen. Diese Regelungen gelten auch für Ihren Ehe- oder Lebenspartner und eigene bzw. adoptierte Kinder, sofern diese sich nicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichern müssen. Wann das der Fall ist, erfahren Sie hier.

     

  • Höhe der Beiträge

    Wie viel muss ich als Beamter für meine Private Krankenversicherung bezahlen?

    Die Beitragshöhe gestalten Sie wesentlich mit – denn Sie entscheiden, welchen Leistungsumfang Sie versichern möchten. Diesen Versicherungsschutz können Sie zu Vertragsbeginn so ausgestalten, wie er zu Ihnen und Ihrem Leben passt. Einfluss auf die Beitragshöhe haben zudem: Alter und Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss sowie die jeweilige Höhe der Beihilfe, die z.B. je nach Bundesland oder Familienstand variieren kann. Häufig erhalten Sie sogar einen Teil Ihrer Beiträge zurück, wenn Sie mindestens ein Jahr keine Rechnung eingereicht haben.

    Übrigens: Ihre Liebsten können Sie ebenfalls preiswert privat versichern, da Sie auch für Ihren Ehe-/Lebenspartner und Ihre Kinder Beihilfe erhalten. Für Kinder zahlen Sie in der Privaten Pflegepflichtversicherung nichts – sie sind beitragsfrei mitversichert.

     

  • Wahl der Versicherung

    Wie wähle ich als Beamter die richtige Private Krankenversicherung für mich aus?

    Zunächst sollten Sie sich überlegen, welche Leistungen Ihnen wichtig sind (Möchten Sie z.B. eine vollständige Erstattung von Zahnarztbehandlungen oder Sehhilfen?). Fragen Sie am besten bei mehreren Versicherungen nach Beamtentarifen, um Vergleichsangebote zu erhalten. So haben Sie eine gute Basis für Ihre Entscheidung. Bei Rückfragen stehen die Versicherer jederzeit zur Verfügung und erklären Ihnen alle Details auch im persönlichen Gespräch. Eine Liste der Anbieter finden Sie hier.
     

    Gut zu wissen: Vorerkrankungen sowie Behinderungen sind kein Hinderungsgrund. In diesen Fällen greift die sogenannte Öffnungsaktion der Privaten Krankenversicherung.

  • Krankheit

    Was muss ich tun, wenn ich als Beamter privat versichert bin und krank werde?

    Wenn Sie als Privatversicherter zum Arzt gehen, erhalten Sie für die Behandlung eine Rechnung mit einem Überblick über die Leistungen. Den Betrag überweisen Sie selbst an Ihren Arzt; in der Regel haben Sie dafür 30 Tage Zeit. Das Geld bekommen Sie erstattet, sobald Sie die Rechnung bei Ihrer Versicherung einreichen. Das geht schnell und einfach, oft auch per App.

    Gut zu wissen: Bei einem Krankenhaus-Aufenthalt, wenn also größere Summen ins Spiel kommen, müssen Sie in der Regel nicht in Vorleistung treten. Die Kliniken stellen die Rechnung dann direkt an den Versicherer.

     

  • Änderung der Beihilfe

    Was muss ich tun, wenn sich die Höhe meiner Beamten-Beihilfe verändert?

    Das Leben ändert sich – und damit oft die Höhe der Beihilfe, z.B. durch Geburt von Kindern, Pensionierung oder Wechsel in ein anderes Bundesland. In der Privaten Krankenversicherung haben Beamte deswegen Anspruch darauf, ihren Versicherungsschutz flexibel der neuen Situation anzupassen. Ändert sich der sogenannte Beihilfebemessungssatz, kann der Versicherungsschutz entsprechend aufgestockt bzw. abgesenkt werden. Wenn innerhalb von sechs Monaten ein entsprechender Antrag gestellt wird, gibt es keine erneute Gesundheitsprüfung.

    Und: Diese Regelung gilt auch für Ihre Angehörigen, die über Sie ebenfalls Beihilfe bekommen.

     

  • Wegfall der Beihilfe

    Was mache ich, wenn ich aus dem Beamtenverhältnis ausscheide?

    Wenn Sie später einmal in ein Angestelltenverhältnis wechseln oder sich selbstständig machen sollten – kein Problem. Sie können in diesem Fall Ihren privaten Versicherungsschutz ohne Gesundheitsprüfung problemlos aufstocken, wenn Sie innerhalb von 6 Monaten einen entsprechenden Antrag stellen. Dies ist notwendig, da Sie als Nicht-Beamter keine Beihilfe mehr erhalten.

    Aber: Falls Sie als Angestellter unter der Versicherungspflichtgrenze (2018: 59.400 Euro brutto/Jahr) verdienen, müssen Sie in die Gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Mit einer sogenannten Anwartschaft können Sie später wieder zu Ihren alten Konditionen in die Private Krankenversicherung wechseln, sobald Sie die Versicherungspflichtgrenze überschreiten.

     

  • Familie versichern

    Gibt es die Möglichkeit, auch meine Partnerin oder meinen Partner in der Privaten Krankenversicherung zu versichern?

    Ehe- oder Lebenspartner von Beamten können sich ebenfalls privat versichern. Voraussetzung ist, dass diese Beihilfeleistungen erhalten und nicht gesetzlich pflichtversichert sind. Jeder Versicherte erhält dann seinen eigenen Versicherungsschutz in Ergänzung zur Beihilfe. Dieser Versicherungsschutz ist relativ günstig, da Ihre Partnerin oder Ihr Partner bei 70 Prozent Beihilfe nur 30 Prozent der Krankheitskosten privat absichern muss.

    Wichtig: Für die Aufnahme der Ehe- und Lebenspartner in die Private Krankenversicherung sind Vorerkrankungen oder Behinderungen dank der Öffnungsaktion kein Hindernis, wie auch bei den Beamten selbst.

  • Kinder versichern

    Wie versichere ich denn meine Kinder privat?

    Für eigene und adoptierte Kinder erhalten Sie ebenfalls Beihilfe – üblicherweise 80 Prozent. Die verbleibenden 20 Prozent können Sie preiswert privat absichern. Für Beamte mit zwei und mehr Kindern steigt in den meisten Bundesländern und im Bund die eigene Beihilfe von 50 auf 70 Prozent, sodass der Versicherungsbeitrag sinkt.

    Und: Neugeborene nimmt die PKV ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeiten auf, wenn mindestens ein Elternteil seit mindestens drei Monaten dort versichert sind. Die Anmeldung muss innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt bzw. Adoption erfolgen. Haben Sie ältere Kinder mit ernsteren Vorerkrankungen, wechseln diese über die sogenannte Öffnungsaktion in die Private Krankenversicherung.

     

  • Anspruch auf Beihilfe

    Wann erhalte ich als Beamter Beihilfe?

    Wenn Sie verbeamtet werden, haben Sie automatisch Anspruch auf Beihilfe. Ob Sie in der Ausbildungszeit Beihilfe erhalten, hängt auch vom jeweiligen Bundesland ab. Wenn angehende Beamte einen 2- bis 3-jährigen Vorbereitungsdienst als Beamtenanwärter oder als verbeamtete Referendare leisten, haben sie einen Anspruch auf Beihilfe.

     

  • Freie Heilfürsorge

    Wann erhalte ich als Beamter freie Heilfürsorge?

    Beamte mit gefährlichen Aufgaben (z.B. Polizisten, Feuerwehrleute oder Justizvollzugsbeamte) erhalten in vielen Bundesländern freie Heilfürsorge. Das bedeutet: Der Staat übernimmt ihre gesamten Krankheitskosten. Sie müssen lediglich eine Private Pflegeversicherung abschließen. Partner und Kinder des Heilfürsorgeberechtigten erwerben einen Beihilfeanspruch und können sich dann über eine Private Krankenversicherung absichern.

    Achtung:
    Im Ruhestand endet die freie Heilfürsorge. Als Pensionär erhalten Sie Beihilfe und benötigen zusätzlich eine private Krankenversicherung. Um dann bestmöglich abgesichert zu sein, sollten Sie schon zu Beginn ihrer Dienstzeit eine sogenannte Anwartschaft auf eine Private Krankenversicherung abschließen.

     

  • Heilfürsorge und PKV

    Warum sollte ich mich trotz Heilfürsorge auch um eine Private Krankenversicherung kümmern?

    Die freie Heilfürsorge endet mit dem Ende des aktiven Dienstes. Das bedeutet: Im Ruhestand erhalten Sie Beihilfe, die sie mit einer Privaten Krankenversicherung ergänzen müssen. Da die Beitragshöhe insbesondere von Eintrittsalter und Gesundheitszustand bei Versicherungsbeginn abhängt, empfiehlt es sich, bereits in jungen Jahren eine Anwartschaftsversicherung abzuschließen. Für einen geringen Beitrag sichern Sie sich so einen bezahlbaren und passgenauen Versicherungsschutz im Alter.

    Diese Privaten Versicherungsunternehmen beraten Sie hierzu gern.

     

  • Pflicht zur Versicherung

    Muss ich zusätzlich zur Beihilfe eine Krankenversicherung abschließen?

    Für Beamte gilt die Pflicht zum Abschluss einer Kranken- und Pflegeversicherung zusätzlich zur Beihilfe. Die Privaten Krankenversicherer bieten dafür spezielle Beamtentarife an, die Ihnen einen maßgeschneiderten Gesundheitsschutz garantieren.

    Gut zu wissen: Vorerkrankungen oder Behinderungen sind kein Ausschlussgrund – die sogenannte Öffnungsaktion der Privaten Krankenversicherung bietet einen individuellen Schutz für jede und jeden.

     

  • Fristen

    Welche Fristen gelten für mich als Beamten für einen Wechsel in die Private Krankenversicherung?

    Sie können jederzeit in die Private Krankenversicherung wechseln. Ihr Beitrag ist umso geringer, je jünger Sie bei Vertragsbeginn sind. Ein frühzeitiger Abschluss lohnt sich also.

    Achtung: Angehende Beamte mit Vorerkrankungen oder Behinderungen, die aus diesem Grund über die sogenannte Öffnungsaktion in die Private Krankenversicherung wechseln sollten, müssen dafür eine Frist von sechs Monaten beachten. Sie läuft ab dem Tag der erstmaligen Verbeamtung.

     

  • Altersgrenzen

    Gibt es für meinen Wechsel in die Private Krankenversicherung eine Altersgrenze?

    Nein, für einen Wechsel gibt es grundsätzlich kein Mindest- oder Höchstalter. Aber: Ihr Beitrag ist umso geringer, je jünger Sie bei Vertragsbeginn sind. Ein frühzeitiger Abschluss lohnt sich also.

    Wichtig zu wissen: Einmal versichert, hat Ihr Alter keinen Einfluss mehr auf die Beitragshöhe.

     

  • Beiträge im Alter

    Kann ich die Beiträge für meine private Krankenversicherung auch noch bezahlen, wenn ich alt bin?

    Keine Sorge: Ihre Beihilfe steigt mit der Pensionierung stark an. Beamte im Ruhestand erhalten üblicherweise 70 statt vorher 50 Prozent ihrer Krankheitskosten erstattet. Entsprechend sinkt ihr selbst zu finanzierender Vorsorgeanteil auf 30 Prozent. Dadurch verringert sich Ihr Versicherungsbeitrag mit Beginn des Ruhestands merklich. Da die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung zudem unabhängig vom persönlichen Einkommen kalkuliert werden, werden für die Berechnung Ihrer Beiträge im Alter auch nicht mögliche Einkünfte etwa aus Lebensversicherungen oder Mieten herangezogen.

    Gut zu wissen: Hatten Sie im aktiven Dienst Anspruch auf freie Heilfürsorge, erhalten Sie nach der Pensionierung Beihilfe und müssen zusätzlich eine Private Krankenversicherung abschließen. Diese ist deutlich günstiger, wenn Sie dafür in jungen Jahren eine sogenannte Anwartschaft abgeschlossen haben.

     

  • Gesundheitszustand

    Wie wichtig ist es, dass ich gesund bin?

    Sie können sich als Beamtenanfänger immer privat krankenversichern – unabhängig von Ihrem Gesundheitszustand. Das garantiert die Öffnungsaktion der Privaten Krankenversicherung. Vorerkrankungen können Ihren Beitrag zwar unter Umständen durch Risikozuschläge höher als bei Gesunden ausfallen lassen. Diese Zuschläge sind aber im Rahmen der Öffnungsaktion auf 30 Prozent begrenzt. Zudem gibt es keine Leistungsausschlüsse. Ändert sich Ihr Gesundheitszustand, nachdem Sie sich versichert haben, hat dies keinen Einfluss auf Ihre Beiträge.

    Ganz wichtig: Beantworten Sie die Gesundheitsfragen Ihres Versicherers gewissenhaft und ehrlich.

  • Beitragssteigerung

    Wie stark steigt mein Beitrag in der Privaten Krankenversicherung?

    Ganz wichtig zu wissen: Werden Sie öfters mal krank oder benötigen teure Medikamente, erhöht sich deswegen nicht Ihr Versicherungsbeitrag. Genau wie in vielen anderen Bereichen des Lebens steigen auch im Gesundheitssystem die Kosten aufgrund des medizinischen Fortschritts und der allgemeinen Preis- und Lohnentwicklung. Daher muss auch die Private Krankenversicherung die Versicherungsbeiträge immer wieder anpassen, um das Ihnen gegebene dauerhafte Leistungsversprechen einhalten zu können. Die Regeln für solche Beitragserhöhungen sind Ihrem Versicherungsunternehmen gesetzlich vorgeschrieben.

    Und: Auch in der Gesetzlichen Krankenversicherung steigen aus den gleichen Gründen regelmäßig die Beiträge. Langfristig läuft diese Entwicklung in beiden Systemen nahezu parallel.

     

  • Ombudsmann

    Was macht der Ombudsmann der Privaten Krankenversicherung?

    Er fungiert als kostenlose und neutrale Schlichtungsstelle zwischen Versicherten und den Privaten Krankenversicherungsunternehmen und versucht - mit gutem Erfolg - zwischen den Beteiligten einvernehmliche Lösungen zu vermitteln. Das Team des Ombudsmanns ist telefonisch für eine Erstberatung unter 0800 / 2 55 04 44 (kostenfrei aus deutschen Telefonnetzen) zu erreichen.

    Mehr Informationen finden Sie auf www.pkv-ombudsmann.de

     

  • Anwartschaft

    Was ist eine Anwartschaft?

    Mit einer Anwartschaft sichern Sie sich schon heute das Recht, sich zu einem späteren Zeitpunkt in einem bestimmten Tarif zu versichern. Wichtig ist das insbesondere bei Beamten, die freie Heilfürsorge erhalten. Denn nach ihrem aktiven Dienst erhalten sie Beihilfe und benötigen zusätzlich eine Private Krankenversicherung. Um sich in diesem Fall den Eintritt zu den Bedingungen von heute sichern zu können, gibt es die Anwartschaft.

    Und: Dabei können Sie sich zwischen einer kleinen und einer großen Anwartschaft entscheiden. Die kleine Anwartschaft erspart Ihnen eine neuerliche Gesundheitsprüfung. Die große Anwartschaft geht einen Schritt weiter: Sie kalkuliert zudem den späteren Versicherungsbeitrag ausgehend von Ihrem jetzigen Alter. Das führt zu geringeren Beiträgen.

  • Beamte in Hamburg

    Was müssen Beamtenanfänger in Hamburg beachten?

    Ab August 2018 haben Neubeamte in Hamburg die Möglichkeit, als Alternative zur bewährten Kombination aus individueller Beihilfe und Privater Krankenversicherung einen Beitragszuschuss zur Gesetzlichen Krankenversicherung zu wählen. Diese Entscheidung ist unwiderruflich.

    Wichtig: Bei einem Wechsel in ein anderes Bundesland müssen Sie damit rechnen, den kompletten Beitrag in der Gesetzlichen Krankenversicherung alleine zu zahlen – bis zum Höchstsatz von aktuell fast 800 Euro monatlich.

    Weitere Informationen zum "Hamburger Sonderweg"

     

Leistungsgarantie

Die Private Krankenversicherung bietet viele Tarife an, die sich speziell an Beamtinnen und Beamte richten. Selbst Leistungen, die die Beihilfe nicht bezahlt, wie z.B. das Recht auf ambulante Krankenhausbehandlung oder die vollständige Erstattung von Zahnarztleistungen oder Sehhilfen, können kostengünstig abgesichert werden. Vom Standard- bis zum Top-Schutz ist dabei alles möglich.

Was genau ist Beihilfe

Beihilfe ist die finanzielle Unterstützung des Staates für seine Beamten – vor allem im Krankheits- und Pflegefall. Auch Familienangehörige können Beihilfe bekommen.

> Weitere Informationen

Anwartschaft

Mit einer Anwartschaft sichern Sie sich schon heute das Recht, sich zu einem späteren Zeitpunkt in einem bestimmten Tarif  zu versichern. Wichtig ist das insbesondere bei Beamten, die freie Heilfürsorge erhalten.

> Weitere Informationen

Quelle

Statistisches Bundesamt; Sozialleistungen - Angaben zur Krankenversicherung (Ergebnisse des Mikrozensus); 2015; Seite 18.

Zusätzliche Leistungen

Dies sind zum Beispiel Chefarztbehandlung und Ein-/Zweibettzimmer im Krankenhaus oder umfangreichere Leistungen beim Zahnersatz.

Höhe der Beihilfe

  • Für Beamte grundsätzlich 50 Prozent
  • 70 Prozent für Beamte mit zwei Kindern
  • 70 Prozent für Ehe- und Lebenspartner mit geringem Einkommen
  • 80 Prozent für Kinder
  • 70 Prozent für Pensionäre

 

Regelungen im Bund, die auch für Beamte der Stadt Hamburg gelten / Abweichungen in anderen Bundesländern möglich.

Einkommensgrenze

Eine Beihilfeberechtigung besteht für Angehörige in der Regel, wenn ihr Einkommen nicht höher ist als 17.000 Euro im Jahr.

 

Regelung im Bund / für  Beamte der Stadt Hamburg gelten z.B. 18.000 Euro.

Beihilfehöhe

  • 70 Prozent für Ehe- und Lebenspartner
  • 80 Prozent für Kinder

 

Regelungen im Bund, die auch für Beamte in Hamburg gelten / Abweichungen in anderen Bundesländern möglich.

Gesundheitsprüfung

Vor dem Abschluss einer privaten Krankenversicherung fragt Sie das Versicherungsunternehmen nach etwaigen Vorerkrankungen. Bei Neubeamten hängt die Aufnahme in die Krankenversicherung allerdings nicht vom Gesundheitszustand ab.

> Weitere Informationen

Ombudsmann

Der Ombudsmann fungiert als kostenlose und neutrale Schlichtungsstelle zwischen Versicherten und den Privaten Krankenversicherungsunternehmen.

> Weitere Informationen

Die Öffnungsaktion

Die an der Öffnung beteiligten Versicherungsunternehmen haben sich verpflichtet, keinen Antragsteller aus Risikogründen abzulehnen, wenn der Antrag innerhalb von 6 Monaten erfolgt.

> Weitere Informationen

Beihilfe im Alter

Mit der Pensionierung steigt die Beihilfe in der Regel von 50 auf 70 Prozent. Das heißt: Der Schutz in der Privaten Krankenversicherung kann von 50 auf 30 Prozent angepasst werden.

> Weitere Informationen

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