Interview Butschkau

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Meine Krankenversicherung gibt mir das Gefühl von Sicherheit und Stabilität.
Judith Butschkau, 28 Jahre
Judith Butschkau, 28 Jahre

Frau Butschkau, Sie sind Finanzbeamtin. Was genau ist Ihre Aufgabe?

Seit Februar dieses Jahres arbeite ich im Finanzamt für Groß-und Konzernbetriebsprüfung Hagen, prüfe also wirklich große Unternehmen, die oft auch weltweit agieren.


Wurden Sie dort auch ausgebildet?
Nein, angefangen habe ich im August 2011 mit einem dualen Studium in Nordkirchen, während dem ich im Finanzamt Dinslaken gearbeitet habe. Mit Abschluss der Prüfung bin ich 2014 nach Düsseldorf versetzt worden und wurde Beamtin auf Probe. Im August 2017 bin ich dann auf Lebenszeit verbeamtet worden.


Und wie sind Sie krankenversichert?
Ich bin privat versichert. Das war ich schon mein ganzes Leben – mit Ausnahme von drei Monaten, in denen ich mal ein freiwilliges Soziales Jahr begonnen hatte.


Sind Sie mit Ihrer Krankenversicherung zufrieden?
Mit den Leistungen im Allgemeinen bin ich sehr zufrieden. Der allergrößte Teil der Kosten wird übernommen. Da gibt es nur sehr wenige Ausnahmen. Ich bin zum Beispiel gerade mit meinem ersten Kind schwanger und nehmen Nahrungsergänzungsmittel. Die Kosten dafür werden nicht erstattet. Aber das sind Kleinigkeiten.

Aus Gesprächen mit Freunden und Bekannten weiß ich, dass in der Privaten Krankenversicherung viele andere Behandlungen übernommen werden, die sie als gesetzlich Versicherte selber zahlen müssen. Das gibt mir dieses Gefühl von Sicherheit: Ich gehe einfach zum Arzt, werde behandelt und muss mir keine Gedanken machen, dass es zu viel kosten wird.

Als Privatversicherte müssen Sie die Rechnungen bei Beihilfe und Versicherung zur Erstattung einreichen. Wie funktioniert das?
Das funktioniert mittlerweile sehr gut. Sowohl für die Krankenversicherung als auch die Beihilfe gibt es jetzt eine App, über die ich die Rechnungen einreichen kann. Das klappt echt super: Ich fotografiere die Rechnungen, reiche sie ein und in drei bis fünf Tagen habe ich mein Geld. Bevor es die App gab, konnte es schon mal etwas länger mit der Erstattung dauern.

Einige Bundesländer zahlen Beamtinnen und Beamte, die sich gesetzlich versichern, einen Zuschuss. Wenn es das in NRW gäbe, würden sie einen Wechsel erwägen?
Da würde ich gar nicht überlegen, sondern bei der Privaten Krankenversicherung bleiben. Und das kann ich auch anderen jungen Beamtinnen und Beamten empfehlen. Schließlich lassen sich die meisten verbeamten, weil sie die Sicherheit und Stabilität zu schätzen wissen. Und meine Private Krankenversicherung vermittelt mir persönlich genau dieses Gefühl. Ich würde Beamtinnen und Beamte gedanklich gar nicht mit einer gesetzlichen Krankenversicherung in Verbindung bringen.

Wie wird denn ihr Kind versichert sein?
Da mein Mann ebenfalls Beamter und privat versichert ist, kommt ohnehin nur die PKV in Frage. Doch auch, wenn er gesetzlich versichert wäre und das Kind über die kostenlose Familienversicherung versichern könnte, würden wir es trotzdem privat krankenversichern.

 

Ich bin von Anfang an privat versichert – und damit sehr zufrieden.
Karoline Herrmann (Vorsitzende der dbb Jugend), 29 Jahre zum Interview
Karoline Herrmann (Vorsitzende der dbb Jugend), 29 Jahre
Ich mag die Transparenz in der Privaten Krankenversicherung.
Florian Klink, 24 Jahre zum Interview
Florian Klink, 24 Jahre

 

 

 

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