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Für mich ist es ein großer Vorteil, in diesem System zu sein.
Marcel Oehm
Marcel Oehm

Herr Oehm, verraten Sie uns, was genau Sie beruflich machen?

Ich arbeite als Bundesbeamter im Bundeskanzleramt und bin dort zuständig für die Bearbeitung von Anträgen zum Informationsfreiheitsgesetz. Die Anträge im Rahmen dieses Gesetztes beziehen sich auf alle denkbaren Fragestellungen zu Gesetzbebungsverfahren, neuen Gesetzen oder aktuellen Themen allgemein. Letztlich dient meine Tätigkeit der Transparenz des Staates gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern. Daneben engagiere ich mich ehrenamtlich in der Gewerkschaft Bundesbeschäftigte VBOB und im dbb beamtenbund und tarifunion.

Wie kam es zu Ihrer Berufswahl?

Ursprünglich komme ich aus der Region Bonn/Königswinter, also aus dem Rheinland in der Nähe einiger Ministerien. Deswegen ist in mir schon während der Schulzeit der Gedanke gereift, später mit einem Bezug zur Politik in Behörden zu arbeiten. Zudem ist meine Mutter ebenfalls Beamtin. Und so habe ich mich schließlich für diese Beamtenlaufbahn entschieden.

Wie lief Ihre Ausbildung?

Begonnen habe ich mit einer Ausbildung zum Verwaltungsangestellten. Das habe ich aber nur rund ein Jahr gemacht, weil ich schnell gemerkt habe, dass ich Beamter werden will. Deswegen habe ich 2017 noch einmal neu angefangen und eine Laufbahnausbildung absolviert, während der ich Beamter auf Widerruf war. Mittlerweile bin ich Beamter auf Probe und nächstes Jahr steht die Verbeamtung auf Lebenszeit bei mir an.  

Was gefällt Ihnen am Beamtentum?

Das Beamtenverhältnis zeichnet sich durch das besondere Pflicht- und Treueverhältnis aus. Die Verbundenheit zum Staat ist nochmal stärker als in einem Angestelltenverhältnis. Und diese Verbundenheit und Treue fühlen sich gut an.

Jetzt haben Sie auch die Vorteile angesprochen. Welche Merkmale machen den Beamtenstatus aus Ihrer Sicht attraktiv?

Auf jeden Fall die Sicherheit. Sowohl in familiärer als auch in finanzieller Hinsicht. Das hat sich schon in der Ausbildung gezeigt, die teilweise in Berlin, München oder auch Köln stattfand. Während all dieser Stationen habe ich mich durchgehend gut abgesichert gefühlt.

Als Beamter hat sich dann ja auch die Frage nach der Krankenversicherung gestellt. Wann sind Sie zum ersten Mal mit der PKV in Kontakt gekommen?

Das war am Ende des Angestelltenverhältnisses und kurz vor der Verbeamtung auf Widerruf. Grundsätzlich setze ich mich immer gerne im Vorfeld mit den Dingen auseinander. Und mir war klar, dass ich als Beamter in die Private Krankenversicherung wollte. Der Start der Ausbildung war im Februar 2017. Deswegen hatte ich mir schon im November oder Dezember Gedanken darüber gemacht, was ich konkret möchte, und was ich dafür machen muss. Und je intensiver ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt habe, desto klarer wurde mir, dass das genau das Richtige für mich ist. Für mich ist es ein großer Vorteil, in diesem System zu sein.

Wie haben Sie sich konkret informiert?

Ich habe damals schon mit der Gewerkschaft Bundesbeschäftigte, dem VBOB, bzw. dem dbb beamtenbund und tarifunion zu tun gehabt und wusste, dass dort viele Informationsangebote verfügbar sind. Außerdem habe ich viel selbst im Internet darüber recherchiert, was die Vor- und Nachteile von verschiedenen Versicherungspaketen sind. Und ich habe im Bekanntenkreis herumgefragt. Wenn man im öffentlichen Dienst ist, kennt man ja auch im Umfeld Leute, die schon verbeamtet sind und Empfehlungen machen können. Und so hat sich relativ schnell herauskristallisiert, was für mich nötig ist. Das hat mich überzeugt.

Nun gibt es ja viele PKV-Unternehmen mit noch mehr Tarifen. Haben Sie da die Auswahl als kompliziert empfunden?

Es gibt ja auch viele Wege, sich zu informieren. Und wenn man die nutzt, liegen die attraktiven Möglichkeiten sehr offen auf dem Tisch. Natürlich gibt es unterschiedliche Optionen, die man sich zum eigentlichen Krankenversicherungsschutz noch dazu wählen kann. Da muss man dann schauen, was individuell am besten passt. Aber ich denke, grundsätzlich falsch machen kann man nichts. Denn in den wesentlichen Dingen unterscheidet sich der Versicherungsschutz nicht.

Welches sind aus Ihrer Sicht die größten Vorzüge der PKV?

Das ist für mich die gute Gesundheitsversorgung – egal, ob beim Haus- oder beim Facharzt oder im Krankenaus. Da fühle ich mich einfach gut aufgehoben.

Wie empfinden Sie das Zusammenspiel von PKV und Beihilfe?

Ich muss sagen, als Bundesbeamter läuft das hervorragend. Sowohl die Versicherung als auch die Beihilfe arbeiten voll digital mit einer App. Das ist ein extremer Vorteil. Letztlich macht das Einscannen der Rechnungen sogar Spaß. Ich kenne ein paar Kollegen auf Landesebene, bei denen die Technik bei der Beihilfe noch nicht ganz so weit ist. Auf Bundesebene gibt es da aber auf jeden Fall nichts zu beklagen. Zumal die Bearbeitung danach auch sehr schnell geht.  

Würden Sie anderen jungen Beamtinnen und Beamten auch zur PKV raten?

Ich würde auf jeden Fall zur Privaten Krankenversicherung raten. Klar ist man auch in der Gesetzlichen Krankenversicherung gut versorgt, keine Frage. Aber es gibt eben doch ein paar Unterschiede. Diese sehr gute Gesundheitsversorgung auszuschlagen, halte ich für nicht besonders klug.

Ich bin von Anfang an privat versichert – und damit sehr zufrieden.
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